Apple Pie

Vom Baum in den Kuchen – Wenn Apfel auf Linzertorte trifft

Ich bin ein großer Fan von Linzertorte und dachte mir letztens, man könnte den Mürbteig doch auch mal mit Äpfeln füllen. Und es schmeckt total gut. Zimtiger Mürbteig und Apfel-Fülle mit Ingwer und Zitrone. EIN MUSS FÜR ALLE KUCHENBÄCKER!

Zutaten für den Teig

  • 300g Mehl (Universalmehl)
  • 120g Mandeln gemahlen
  • 150g Zucker
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • Saft einer Zitrone
  • 50ml Wasser
  • 150g Butter (ich habe Creres-Kokosfett genommen)

Zutaten für die Apfel-Fülle

  • 5 mittel bis große Äpfel (bitte keine mehligen Äpfel, besser sind saftige, leicht saure Äpfel)
  • 2 EL brauner Zucker
  • 2 TL frisch griebener Ingwer
  • Saft einer Zitrone
  • 1 TL Stärke (Maizena)
Apple Pie


TEIG
Alle trockenen Zutaten mischen (Mehl, Mandeln, Zucker, Backpulver und Zimt).
Die Butter in kleine Stücke schneiden und dazu geben, sowie Zitronensaft und Wasser.
Alles gut vermischen und zu einem gleichmäßigen Teig kneten. Mit Küchenmaschine gehts besser. Wer alles per Hand knetet und das Ceres-Kokosfett nimmt, sollte das harte Fett vorher ein bisschen weich werden lassen, dann muss man sich mit dem Kneten nicht ganz so plagen.
Die fertige Teigkugel kommt abgedeckt für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank.
Wenn ihr den Teig am Vortag macht, is es auch nicht wild wenn er über Nacht am Ruhen ist.

APFELFÜLLE
Währenddessen bereiten wir schon die Apfelfülle vor, die muss am Schluss auch noch ein wenig auskühlen.
Die Äpfel gut waschen und in kleine Stücke schneiden. Die Schale lasse ich immer drauf, die kochen wir einfach mit und wird nachher keinen mehr stören. Wer eine Küchenmaschine hat, kann die Äpfel auch damit kleinschneiden. Passt bitte auf, dass es noch kleine Stückchen bleiben und nicht alles zu Brei wird.
Die Apfelstückchen mit Zucker, Ingwerpulver, Zitronensaft, Maizena und einem Schuss lauwarmen Wasser mischen und in einem Topf am Herd für 10 Minuten köcheln lassen – bis die Apfelstücke etwas weicher sind, aber nicht ganz durch.
Die Apfelfülle dann vom Herd nehmen und auskühlen lassen.

Wenn der Teig fertig gerastet hat, das Backrohr auf 180 Grad Umluft vorheizen.

AB IN DIE KUCHENFORM (ca. 24cm Durchmesser)
Nun eine runde Kuchenbackform einfetten und einmehlen.

Den gekühlten Teig teile ich immer in 4 gleichgroße Teile.
2 Teile für den Boden, 1 Teil für den Rand und ein Teil als Streusel drüber.

Die ersten 3 Teile für Boden und Rand nehme ich schonmal aus dem Kühlschrank und das letzte Viertel bleibt noch gekühlt bis wir es anschließend für die Streussel oben auf brauchen.

Zwei Teile des Teiges drückt ihr Stück für Stück auf den Boden der Backform, bis dieser ganz bedeckt ist.
Den nächsten Teig-Teil rollt ihr zu mehreren Würstchen und drückt ihn ebenfalls Stück für Stück den Rand endlang.
Dann ein paar mal mit der Gabel in die Form in den Boden einstechen.

Die Apfelfülle gleichmäßig auf den Teig verteilen.
Zum Schluss kommt das letzte Viertel aus dem Kühlschrank zum Einsatz.
Ich lasse es deshalb immer noch im Kühlschrank, weil der Klumpen durch das Kokosfett recht hart bleibt und man ihn jetzt besser mit einer groben Reibe über dem Kuchen zu eienr Art Streussel reiben kann.
Ich hab auch versucht die Streussel zwischen den Fingern zu zerwuzeln und den Teig zu zerpflücken. Das klappt auch, aber ich wollte ein gleichmäßigeres und feineres Ergebnis erzielen. Für mich hat es am Besten geklappt, den Teig mit einer groben Reibe über den Kuchen zu reiben.

BACKEN
Alles in den Ofen schieben und bei 180 Grad für 40-50 Minuten backen. Habt immer ein Auge darauf, wie braun der Teig gegen Ende schon ist – sonst könnt ihr ihn gegenfalls auch ein bisschen länger drinlassen.

Am Ende der Backzeit den Kuchen herausnehmen und unbedingt noch ein bisschen auskühlen lassen – sonst ist er noch nicht stabil genug für den Anschnitt.

Den ausgekühlten Kuchen unbedingt im Kühlschrank aufbewahren, so hält sich der Kuchen mehrere Tage ohne zu schimmeln.

Viel Spaß beim Nachbacken.